Clantreffen und wieder die Familie…

18. März 2006, gebloggt von Praktikant

Mein Kopf… verflixt.
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Da verbringt man den Freitag Abend mal nicht in irgend einem düsteren Club der Stadt, sondern in einem Hotel bei einem Familiengeburtstag und was ist… trotz allem Kopfschmerzen.

Keine Ahnung ob Familientreffen an sich so erwähnenswert sind. Da sie sich bei mir jedoch auf alle 5 Jahre und den Geburtstag meines Großvaters beschränken und diese Familie scheinbar ein typischer Vertreter der kosmopolitischen Familien der Nachkriegszeit ist, muss ich hier doch mal kurz ein paar takte dazu sagen.

Keine Ahnung wieviele wir nun eigentlich waren. Aber im Vergleich zu den letzten Jahren war es eher “familliär” und mit ca 20 Personen schon übersichtlich. Grad deswegen fand ich es ja so überraschend trotz allem 8 Nationen an einem Tisch zu sehen.

Das ist Deutschland. Die Erben einen frommen Ehepaares aus dem Ostpreussen des ausklingenden 19. Jh. wow.

Ein langwieriger und schöner Teil des ganzen war, die Idee das jeder ein Paar Worte zu sich selbst sagt. Kurzzeitig wollte man mich auch drängen den Beginn des ganzen zu mimen. Was ich als schwarzes Schaf und mit meinem etwas unspektakulärerem Lebensstil gern vermieden hab. ;)

Nunja, man hat trotzdem so einiges erfahren und ích.. ja ich.. war mehrmals den Tränen nah. Geschichten dieses Landes, Geschichten einer Nation, Geschichten eines Europas?

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Woher sollte ich vorher wissen, dass es Menschen waren, welche bedarft waren mit ihrem alter zu tricksen um sich in den Arbeitsdienst zu mogeln.
Oder das 15 jährige Arbeiter in Italien zwar schuften mussten wie Gesellen, jedoch keinen eigenen Lire verdienten. …und das obwohl sie 12 Stunden täglich im Schwefelschacht schufteten.
Das es eurpäischen Touristen in China demnächst dank einer Software möglich wird mit leichtigkeit Essen zu ordern, ein Taxi zu bestellen oder sich über das notwendigste mit Einheimischen auszutauschen.
Zudem stellte ich im Laufe des Abends mit erstauen fest, dass mein Onkel Mitbegründer eines doch ziemlich annerkannten Stadtmagazins aus unserer großen grauen Metropole ist.

..und was sollte ich erzählen. Von X-Fade.org? Eventforen? Technoparties zwischen pseudo coolness und keller muff? Oder einfach “ich lebe minimal” ?

Verdammt. Was treiben wir hier eigentlich? Generation ME sucks.. aber dazu später mehr.

Hier mein Date der NACHT:
Vielleicht hätt ich ihnen auch einfach einen Club für Samstag empfehlen sollen.
Live: Detroit Grand Pubahs + DJs Fledel, Maragret Dygas, Prosumer, Anton Silber, Stanley Ipkiss
Speedy J + DJs The Mysterius Mr. O, ND Baumecker,Len Faki
Weiss garnicht ob man diese Location mittlerweile ungeniert bewerben darf. ist eauf jeden fall eine location hinterm o-bhf. ;)

Nunja… nun überlege ich doch, den Geburtsnamen meiner Mutter anzunehmen. Und jegliche Promotion Aktivitäten auf ein bestimmtes Magazin zu fokussieren.

:) Mahlzeit.

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Der Beitrag wurde am Samstag, den 18. März 2006 um 11:39 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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