aufschwarzgesetzt
17. Mai 2006, gebloggt von Praktikant a record release diary.
In Zeiten von beatport, musicload und co. ist die Produktion von Schallplatten und CDs schon fast ein idealistischer Akt.
erst recht für independent Labels…
erst recht wenn man sich eher am bedroom als am Potsdammer Platz Büro befindet.
Deshalb gibt es hier jetzt in (un)-regelmäßigen Abständen, je nach Meldung, kurze Infos einer “Record Release” - wie sie wohl typisch für labels jenes Kalibers oder auch einfach untypisch für das gesammte musikbizz
ist.

Nur was “gepresst” wird, kann auch auf dem Teller landen. Der ValensinaEffekt
Was bisher geschah:
- selektion der original tracks von artist xyz
- auswahl der anzufragenden Remix Künstler
- eigentliche Planung - eine “remixed the best of”
- nach anfrage der remixe, erste ergebnisse, remixe von unterschielichen tracks.
- nach einiger zeit ergibt sich der punkt, dass ein track ziemlich oft gewählt wurde
- aufschieben des “best of” projekts, ab jetzt wird an einer remix scheibe für einen bestimmten track gearbeitet.
- wärend 2 der remixer ziemlich zügig arbeiten und endergebnisse liefern überrascht einer mit immer wieder neuen variationen. man wird leicht genervt, weil alle unterschiedlich, doch jeder für sich ein hammer ist.
- nächste überraschung, das original wird gekickt, der urheber liefert höchstpersönlich eine neue version. zum teil mit elementen des “immer wieder neu remixers” aufgepeppt, zum Teil mit interressanten eigeninterpretationen zeitnah gestaltet.
- tracks so eigentlich im kasten, klar, der immer wieder neu remixer liefert sicher auch noch version 17 und 18 aber die sind alle sooo fett
- mastering frage: wichtigste frage: qual der wahl - was besonderes - super remixer aus tv und hiphop bizz oder der mit der elektronischen erfahrung und dem mega-marken-namen (mein held)
- kosten gering halten, wir leben das “minimalprinzip”
- vertriebspanik, die 90er sind vorbei 500 einheiten legt man nicht mehr mal so eben in die läden und ist sie nach 3 wochen los
- frühe vertrieberfahrungen lehrten uns jedoch, dass solche läden auch mit der gesammtauflage sang und klang los untergehen können, selbst in der schweiz
- aber erstmal einen vertrieb finden, den aber widerum gleich mit den gemasterten megawerken überzeugen
- beim hiphopsupermasterer ist zeit mangelware. panik.. zeitdruck.. wie “überzeugen”, dass er doch zeit findet.
Danke für diesen ersten Teil vom a record release diary, wie sind gespannt auf den nächsten und vor allem, das ERGEBNIS.
weitere Beiträge:
Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 17. Mai 2006 um 15:17 Uhr veröffentlicht und wurde unter Das wahre Leben, Musik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.



Am 18. Mai 2006 um 15:35 Uhr
aua aua……..kopfschüttel