F!©ken 2006 - Watte weich und klarer Blick

25. Mai 2006, gebloggt von just a...

Himmelfahrt. Christi Himmelfahrt. Eigentlich ein ernstzunehmender religiöser Feiertag. Doch hier…

Berlin 25.05.06

Harte Nacht hinter mir. Ziemlich auf Tour. Auf Tour mit mir und meinen Gedanken. Durch die Stadt. Die große graue Stadt, die erst in der Nacht ihre ware Schönheit offenbart. Da die Nacht keinen Raum bietet für Grau.
OK - Schwarz ist angeblich keine Farbe. Aber es ist doch so schön. Die ganze Welt ist Nachts irgendwie behüteter. Wohliger. Sicherer ?

Wo stehen wir derzeit? Die rebellischen Gedanken des früh- Frühlings sind passé. Man gibt sich geschlagen. Es ist so wie es ist. Sie sind so wie sie sind und ich bin ich und wer bist du?

Eine gewisse Trägheit stellt sich ein. Die Frage. Gibt es einem Energie für mehr zu leben als das eigene ICH ?

..oder lebt man nicht viel einfacher, wenn man niemanden hat in den man Erwartungen steckt, welche am Ende gar enttäuscht werden können?

Wer mehr liebt kann auch mehr Verletzt werden. Heißt das, wer nicht liebt ist unverwundbar?

Welch ein Maß an Egoismus braucht der Mensch um einzig sein eigenes überleben, wenn möglichst so angenehm es nur geht, zu fokussieren?

Oder was läuft bei Menschen falsch, die sich danach sehnen, jemanden oder etwas zu haben, wofür sie sterben oder töten würden?

Scheinbar sieht man das in den großen grauen Metropolen garnicht so verbissen. Es ist ja schließlich der eigene A…. der durch die Strassen getragen werden muss.

So so.. c’est la vie.

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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 25. Mai 2006 um 21:59 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

2 Reaktionen zu “F!©ken 2006 - Watte weich und klarer Blick”

  1. soleil

    ich sprech aus erfahrung und sage, “wenn man niemanden hat in den man Erwartungen steckt, lebt man ruhiger” den ich gehöre zu der gattung “sterben oder töten um zu lieben”

    c’est la vie

  2. somorona nefertiti

    mensch sein ist richtig.
    und wenn alle anderen weniger mensch sind, müssen einige wenige umso mehr mensch sein.
    so ist das eben.
    wer ein arsch ist, hats leichter, aber nicht unbedingt besser.
    c´est la vie.

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